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Sonntag, 05. Februar 2012
witten|net - Nachrichten

„Kommet ihr Hirten…“: Weihnachtslieder sind überall

Westfalen. „O Tannebaum“, „Leise rieselt der Schnee“, „Zu Bethlehem geboren“, „Jingle Bells“ und „In der Weihnachtsbäckerei“: Überall sind die Advents– und Weihnachtslieder jetzt zu hören, in Kaufhäusern und auf dem Weihnachtsmarkt ebenso wie im Kindergarten, in der Kirche und bei diversen Weihnachtsfeiern von Betrieben oder Vereinen. „Die Wurzeln der Weihnachtslieder liegen eindeutig im kirchlichen Bereich. Familienfeiern mit Weihnachtsmusik gab es bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts hinein nicht. Einige bis zu dieser Zeit sehr verbreitete Formen weihnachtlicher Musik wie das Adventshornblasen oder die Hirtenstücke für die Orgel sind aber heute kaum noch bekannt“, gibt Christiane Cantauw, Volkskundlerin beim Landschaftsverband Westfalen–Lippe (LWL) einen knappen Überblick über die Entwicklung der weihnachtlichen Musik. mehr ... ]
23. Dez. 2005 (ms)

Schweinebacke und Grünkohl: Das weihnachtliche Festmahl vor 100 Jahren

Westfalen. Die Frage: „Was sollen wir Weihnachten kochen?“ beantwortet in vielen Familien die Tradition: Fondue, Raclette, Weihnachtskarpfen und Weihnachtsgans gelten dabei als Klassiker auf der weihnachtlichen Festtafel. Doch das ist noch gar nicht lange so. „Bis ins 19. Jahrhundert hat man in katholischen Gegenden in der Adventszeit bis einschließlich Heilig Abend gefastet. Weihnachten gab es dann nicht selten schon zum Frühstück eine Schlachteplatte. Auch zu Mittag wurde richtig aufgefahren. Dabei standen allerdings Würste, Braten, Schweinebacke oder ein halber Kopf im Mittelpunkt. Dazu gab es Grünkohl und Kartoffeln und als Nachtisch Milchreis mit Zimt und Zucker“, beschreibt Chrstiane Cantauw, Volkskundlerin beim Landschaftsverband Westfalen–Lippe (LWL), wie sich in den vergangen 100 Jahren die weihnachtlichen Essgewohnheiten verändert haben. mehr ... ]
23. Dez. 2005 (ms)

Bogestra Experten machen Bus und Bahn seit zehn Jahren bunter

Bogestra Experten machen Bus und Bahn seit zehn Jahren bunter
Vor 50er Jahren kam der Nikolaos mit der Straßenbahn. (Bild: Bogestra)

Witten/Bochum. Das war ein Hingucker vor 50 Jahren: Statt auf dem Pferd war der Nikolaus in Gelsenkirchen in einem in weihnachtliches Gewand gekleideten Arbeitswagen der Bogestra unterwegs. Jung und Alt sahen, dass er auf seinem Weg im örtlichen Weka–Kaufhaus Station machen würde. Heutzutage, ein halbes Jahrhundert nach der besonderen Nikolausbahn, gibt es bei dem Verkehrsunternehmen eine Vielzahl besonderer Busse und Bahnen. mehr ... ]
18. Dez. 2005 (ms)

Integrierte Versorgung – Thema der kommunalen Gesundheitskonferenz

EN–Kreis. Das bundesweit einmalige Modell der integrierten Versorgung, das vom Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten umgesetzt wird, ließen sich die Mitglieder der kommunalen Gesundheitskonferenz auf ihrer letzten Sitzung vorstellen. Referent Peter Zimmermann wies auf der einen Seite auf die Vorteile für Patienten und Krankenkassen hin, Doppeluntersuchungen und damit Warte– und Behandlungszeiten würden vermieden, Kosten eingespart. Diesen Pluspunkten steht die Kritik gegenüber, dass die Wahlfreiheit der Patienten durch diesen „Versorgungsverbund“ eingeschränkt werde. Für die Teilnehmer der kommunalen Gesundheitskonferenz ist die intensive Kooperation, die in Herdecke praktiziert wird, aus Qualitäts– und Kostengründen aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. mehr ... ]
18. Dez. 2005 (ms)

Esel fanden ein schöneres Zuhause

Esel fanden ein schöneres Zuhause
(Foto: EN–Kreis)
EN–Kreis. Emma, Pepita. Leila, Susi, Elsa, Gina, Zorro, Samson – diese acht Zwergesel hatte das Veterinäramt des Ennepe–Ruhr–Kreises vor gut einem Jahr aus Tierschutzgründen beschlagnahmt und ein neues, schöneres Zuhause für sie gesucht. Die Resonanz war groß, aus dem gesamten Bundesgebiet meldeten sich Tierfreunde und zeigten Interesse. Schon damals erhielten sie die Auskunft: „Es könnte sein, dass Sie zunächst nur einen Esel mitnehmen, in einigen Monaten aber über zwei verfügen. Da die Tiere als Herde gehalten wurden, können wir nicht ausschließen, dass einzelne trächtig sind.“ Und tatsächlich: Bereits seit April gibt es dreifachen, putzmunteren Nachwuchs. Josefine wurde in Witten, Vinzenz in Wetter und Pepe in Hessen geboren. Ihnen, ihren Müttern und allen anderen vermittelten Tiere geht es gut. Sechs Zwergesel wohnen im Kreisgebiet, fünf haben Ennepe und Ruhr verlassen und sind jetzt auf Wiesen in Osthessen und im Münsterland unterwegs. mehr ... ]
18. Dez. 2005 (ms)

„Mein 18. November“: Volkskundler erhielten bisher 3.500 Zuschriften

Westfalen. Die Aktion „Mein 18. November“ in dessen Rahmen die Volkskundler des Landschaftsverbandes Westfalen–Lippe (LWL) und der Universität Münster die Menschen in Westfalen gebeten haben, an diesem einen Tag Tagebuch zu führen läuft zwar noch bis Samstag, 17. Dezember. Dennoch haben die Volkskundler schon eine erste Bilanz gezogen: „Die über 3.500 Zuschriften sind im Durchschnitt jeweils fast drei Seiten lang. Das heißt wir haben fast 10.000 Seiten Alltagskultur zugeschickt bekommen. Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz“, erklärt Prof. Dr. Ruth–E. Mohrmann, die Initiatorin des Projekts. mehr ... ]
11. Dez. 2005 (ms)